- Izabela Hajdenrajch
- 12 Mai 2026
Pricing Doctor — kostenlose Session mit einem Pricing-Experten. Was ist dasund für wen?
TL;DR — was ist Pricing Doctor
Pricing Doctor ist eine kostenlose 30-minütige 1:1-Session mit einem Pricing-Experten von Dealavo. In dieser Session geht es nicht um allgemeine Tipps, sondern um ein konkretes Preisproblem in deinem E-Commerce-Shop.
Du bringst dein Problem mit; wir schauen gemeinsam darauf und ordnen ein, wo die Ursache liegen könnte. Nach der Session bekommst du eine schriftliche Zusammenfassung mit 3 bis 5 konkreten Empfehlungen: was du prüfen solltest, welche Stellschrauben zuerst wichtig sind und worauf du bei deinen Preisen besonders achten musst.
Das Format richtet sich an E-Commerce-Manager und Shop-Verantwortliche mit mehr als 500 SKU, die ein typisches Muster sehen: Der Umsatz wächst, aber die Marge wird schwächer. Pricing Doctor ist keine Tool-Demo und keine allgemeine Schulung; es ist eine individuelle Diagnose deines Falls.
Marktwert einer Beratungssession dieser Art: 500 zł / £500.
Im Pricing-Doctor-Programm: kostenlos.
Warum die Marge trotz wachsender Umsätze sinkt
Der Umsatz steigt, aber die Marge fällt. Das Team arbeitet mehr als vorher, es werden mehr Bestellungen abgewickelt, mehr Kanäle betreut, mehr Kampagnen gefahren; trotzdem bewegt sich das Ergebnis kaum oder rutscht sogar leicht ins Minus.
Kommt dir das bekannt vor? Für viele E-Commerce-Manager ist das kein theoretisches Problem, sondern eine ziemlich genaue Beschreibung des letzten Quartals.
Die Ursache liegt oft nicht dort, wo zuerst gesucht wird. Es ist nicht immer „der schwierige Markt“, das teure Marketing oder der harte Wettbewerb. Häufig steckt das Problem tiefer: in falschen Kostenannahmen, unklaren Kanalrollen oder einer Preisregel, die einmal sauber klang, heute aber über den gesamten Katalog hinweg Schaden anrichtet.
In Pricing-Doctor-Sessions sehen wir immer wieder ähnliche Muster. Kleine Fehler in der Preislogik wirken auf den ersten Blick harmlos; sobald sie aber auf hunderte oder tausende SKU, mehrere Marktplätze und verschiedene Kostenmodelle treffen, werden sie teuer.
Dieser Artikel zeigt dir fünf der häufigsten Preisprobleme im E-Commerce. Wenn du deinen Shop in einem dieser Muster wiedererkennst, hast du bereits den ersten wichtigen Schritt gemacht: Du kannst das Problem benennen.
Die 5 häufigsten Preisprobleme im E-Commerce
1. Du verkaufst auf 5 Kanälen, weißt aber nicht genau, was jeder Kanal wirklich bringt
Viele Shops wachsen über mehrere Kanäle gleichzeitig: eigener Shop, Allegro, Amazon DE, MediaMarkt, ManoMano oder andere Marktplätze. Das Pricing wird dann oft „praktisch“ vereinfacht: Einkaufspreis, gewünschte Marge, Marketplace-Provision; fertig ist der Verkaufspreis.
Auf dem Papier sieht die Rechnung sauber aus. In der Realität fehlen aber oft Kosten, die das Ergebnis leise auffressen: Umweltgebühren, Elektronikzuschläge, Fulfillment-Kosten, Retouren, Werbekosten oder länderspezifische Gebühren. Gerade bei internationalen Marktplätzen fällt das nicht immer sofort auf; am Monatsende sieht man nur, dass mehr verkauft wurde, aber weniger hängen bleibt.
Was droht:
Du skalierst nicht nur den Umsatz, sondern auch den Verlust. Jeder neue Kanal wirkt zunächst wie Wachstum, verschärft aber das eigentliche Problem, wenn die Profitabilität nicht sauber gemessen wird. Entscheidungen werden dann nach Umsatz getroffen, nicht nach Gewinn.
So erkennst du es bei dir:
Deine P&L wird nicht monatlich pro Kanal berechnet. Du weißt nicht sicher, ob ManoMano FR, Amazon DE oder ein anderer Marktplatz nach allen Kosten wirklich rentabel ist. Den letzten Review der Marketplace-Provisionen hast du vor mehr als sechs Monaten gemacht. Der Umsatz ist um 20 % gestiegen; die Bruttomarge ist aber nicht mitgewachsen.
2. Dein eigener Shop verliert gegen deinen eigenen Marktplatz-Auftritt
Viele Unternehmen fahren bewusst unterschiedliche Preisstrategien je nach Kanal. Auf einem Marktplatz wird aggressiver kalkuliert, weil Sichtbarkeit, Ranking und Preiswettbewerb dort besonders wichtig sind. Im eigenen Shop wird dagegen oft mit denselben Mindestpreisen gearbeitet, aber ohne die Kanalrolle sauber mitzudenken.
Das Ergebnis ist paradox: Dein eigener Shop ist am Ende teurer als dein eigener Marktplatz-Auftritt. Der Kunde findet also dasselbe Produkt günstiger auf Allegro oder einem anderen Marketplace; verkauft wird trotzdem von dir, nur über den teureren Kanal.
Was droht:
Das ist klassische Kanalkannibalisierung. Ein Kunde landet in deinem Shop, vergleicht kurz den Preis und kauft dann auf dem Marktplatz. Dort zahlst du Provisionen, oft zusätzliche Werbekosten und hast weniger Kontrolle über die Kundenbeziehung. Dein eigener Shop verliert Bestellungen, während die Fixkosten trotzdem bleiben. Du verkaufst mehr, aber verdienst weniger.
So erkennst du es bei dir:
Der Umsatz im eigenen Shop sinkt, während der Marktplatz-Umsatz steigt. Gleichzeitig geht die Gesamtmarge zurück. Kunden fragen nach, warum ein Produkt „bei euch“ teurer ist als auf Allegro oder Amazon. Du hast keine klar definierten Kanalrollen, also keine saubere Trennung zwischen Akquise, Sichtbarkeit, Monetarisierung und Kundenbindung.
3. Du hast eine Strategie, aber niemand hat Zeit, sie umzusetzen
Oft weiß der E-Commerce-Manager sehr genau, was eigentlich passieren müsste. Er kennt die Traffic-Builder, sieht die margenstarken Produkte, weiß um den Wert von Private Label und erkennt, wo Cross-Selling oder Warenkorb-Mechaniken helfen würden.
Das Problem ist nicht fehlendes Wissen. Das Problem ist fehlende Kapazität.
Der Backlog wird immer länger: Preislogik anpassen, Produktrollen definieren, Bundles testen, Private Label besser sichtbar machen, Warenkorb-Empfehlungen einbauen, Top-SKU prüfen. Gleichzeitig läuft das Tagesgeschäft weiter. Neue Kampagnen, operative Themen, Lieferanten, Marktplätze, Reporting, interne Abstimmungen.
Dann passiert etwas Typisches: Der Manager bittet um personelle Unterstützung, bekommt aber Budget für ein Tool. Das Unternehmen ist stolz darauf, „mit einer Person und Automatisierung“ hohe Umsätze zu machen; genau diese Effizienz blockiert aber den nächsten Entwicklungsschritt.
Was droht:
Die Strategie existiert im Kopf des Managers und vielleicht noch in einer Präsentation; im Shop ist sie nicht sichtbar. Es gibt kein sauberes Cross-Selling auf der Produktseite, keine gezielten Warenkorb-Impulse, keine echte Förderung von Private Label und keine konsequente Steuerung nach Produktrollen. Der Kunde kauft ein günstiges, margenschwaches Produkt und ist wieder weg.
So erkennst du es bei dir:
Dein Backlog mit „wichtigen Dingen, die wir endlich umsetzen müssen“ ist älter als sechs Monate. Du weißt, welche Maßnahmen die Marge verbessern würden, hast sie aber seit mindestens einem Quartal nicht umgesetzt. Du investierst weiter in Traffic, kümmerst dich aber zu wenig darum, was nach dem Klick im Shop passiert.
4. Du hast viele Daten, aber keine klaren Entscheidungen
Manche Shops wirken von außen sehr professionell: Automatisierungstools, Dashboards, Reports, Alerts, Preisregeln, Wettbewerbsdaten. Alles sieht nach „data-driven“ aus.
In der Praxis arbeitet aber jedes System für sich. Das Pricing reagiert auf Wettbewerberpreise, kennt aber die Rolle des Produkts nicht. Es weiß nicht, ob ein Artikel Traffic bringen, Marge liefern, Cross-Selling auslösen oder Lagerbestand abbauen soll. Es berücksichtigt vielleicht den Wettbewerb, aber nicht die strategische Bedeutung des Produkts.
Dann gewinnt der Shop zwar Rankings, verliert aber Ergebnis.
Was droht:
Automatisierung soll Arbeit abnehmen; falsch aufgesetzt erzeugt sie neue Arbeit. Das Team löscht Ausnahmen, überschreibt Regeln und diskutiert ständig Einzelfälle. Die Traffic-KPIs sehen gut aus, aber die Rentabilität bleibt schwach. Irgendwann geht das Vertrauen in die Automatisierung verloren; am Ende landet das Team wieder in Excel.
So erkennst du es bei dir:
Du hast mehrere Tools für Preis- und Margenanalyse, aber keine klare Antwort auf die Frage: „Was ändern wir morgen?“ Deine Mitarbeiter überschreiben automatische Entscheidungen häufiger, als dass sie ihnen vertrauen. Der Algorithmus kämpft an Stellen um den Preis, an denen er gar nicht kämpfen sollte; gleichzeitig bleibt er dort passiv, wo eine aktive Preissteuerung wichtig wäre.
5. Der Import sieht gut aus, bis die echten Kosten sichtbar werden
Ein häufiger Fehler entsteht beim Import. Ein Produkt wird zum Beispiel aus China bezogen, und die Kalkulation wirkt zunächst einfach: Lieferantenpreis plus Transport ergibt den Einkaufspreis. Darauf wird die Marge gerechnet.
In dieser Rechnung fehlen aber oft wichtige Kosten oder deren Zusammenspiel: Zoll, Einfuhrumsatzsteuer, Bemessungsgrundlagen und die Frage, welche Kosten auf welcher Stufe berechnet werden. Der Zollwert besteht nicht nur aus dem Produktpreis; Transportkosten können eine Rolle spielen, Zoll wird auf Basis des Zollwerts berechnet, und die Einfuhrumsatzsteuer wiederum auf einer erweiterten Bemessungsgrundlage.
Wenn der Mindestverkaufspreis auf einem zu niedrig angesetzten Einkaufspreis basiert, ist das Pricing von Anfang an falsch.
Was droht:
Der Verlust ist nicht sofort auf einer einzelnen Transaktion sichtbar. Er zeigt sich erst später im Gesamtergebnis, wenn Zollabrechnungen, Einfuhrumsatzsteuer und weitere Importkosten sauber einlaufen. Bis dahin wird möglicherweise bereits unterhalb der realen Kosten verkauft; und das nicht ein paar Tage, sondern ein ganzes Quartal lang.
So erkennst du es bei dir:
Du importierst Ware, hast in deiner Kalkulation aber keine separaten Zeilen für Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und weitere Importkosten. Im System steht als „Einkaufspreis“ nur Lieferantenpreis plus Transport. Das Quartalsergebnis fällt schlechter aus als die manuell addierten Einzelmargen aus deinen Transaktionen.
Wenn eines dieser Muster nach deinem Shop klingt, ist der nächste Schritt nicht „noch mehr verkaufen“. Der nächste Schritt ist eine saubere Diagnose auf Basis konkreter Daten.
Dealavo hilft E-Commerce-Teams dabei, die tatsächliche Marge pro SKU und pro Kanal zu berechnen. So wird sichtbar, welche Produkte wirklich tragen, welche Kanäle rentabel sind und wo Preisregeln das Ergebnis beschädigen. Du kannst dir das Tool in einer kostenlosen Demo ansehen.
Wie erkennst du, dass dein Shop ein Preisproblem hat?
Hier ist eine kurze Checkliste mit sieben Warnsignalen. Wenn du drei oder mehr Punkte ankreuzt, hast du sehr wahrscheinlich ein Pricing-Problem; auch dann, wenn das Quartalsergebnis es noch nicht eindeutig zeigt.
- Die Marge sinkt, obwohl der Umsatz wächst. Das ist das häufigste und zugleich tückischste Signal, weil im Management oft zuerst auf Umsatz geschaut wird.
- Du steuerst Preise mit einer einzigen Regel für den gesamten Katalog, zum Beispiel „20 % Marge“ oder „Herstellerpreis minus 5 %“.
- Du weißt nicht genau, welcher Vertriebskanal nach allen Kosten rentabel ist, inklusive Provisionen, Werbung, Retouren, Fulfillment und Sondergebühren.
- Du hast mehr als 500 SKU und pflegst Preise weiterhin manuell oder halbautomatisch in Tabellen.
- Dein Werbebudget wächst schneller als dein Umsatz.
- Auf Produktseiten und im Warenkorb gibt es kein sauberes Cross-Selling, obwohl du weißt, dass genau dort Potenzial liegt.
- Deine Topseller und deine margenstärksten Produkte stehen auf zwei verschiedenen Listen; deine Aufmerksamkeit liegt aber fast nur auf der ersten.
Wenn du fünf oder mehr Punkte ankreuzt, geht es nicht mehr um einen einzelnen Fehler. Dann arbeitet dein Pricing-System insgesamt gegen dich; genau dann lohnt sich ein strukturierter Review.
Was tun, wenn du das Problem erkannt hast? Drei Wege
Welche Lösung passt, hängt von drei Dingen ab: Wie groß ist dein Shop, wie viel Zeit hat dein Team und wie tief willst du selbst in die Diagnose einsteigen?
Weg 1: Interner Audit
Das ist die günstigste Variante, aber auch die zeitintensivste. Sie funktioniert vor allem dann, wenn jemand aus deinem Team für einige Tage aus dem Tagesgeschäft herausgenommen werden kann.
Was du prüfen solltest:
- Berechne die tatsächliche Marge pro SKU und pro Kanal nach allen Kosten. Dazu gehören Provisionen, Fulfillment, Werbung, Retouren, Zusatzgebühren und weitere kanalabhängige Kosten. Preis minus Einkaufspreis reicht nicht; du brauchst die vollständige Rechnung.
- Teile dein Sortiment in Produktrollen ein. Traffic-Builder, KVI, Margenprodukte, Long Tail und Dead Stock brauchen nicht dieselbe Preislogik. Ein Produkt, das Besucher bringt, muss anders behandelt werden als ein Produkt, das die Marge trägt.
- Mache einen Wettbewerbs-Review für deine Top 100 SKU. Diese Produkte liefern in vielen Shops den Großteil des Umsatzes. Auch ein manueller Review kann bereits zeigen, wo du zu aggressiv, zu passiv oder schlicht falsch kalkulierst.
- Prüfe deine Kostenannahmen. Das ist besonders wichtig, wenn du importierst, neue Märkte erschließt oder mit mehreren Marktplätzen arbeitest. Kleine Unterschiede in Gebühren, Steuern oder Retourenkosten können die gesamte Kalkulation kippen.
Dieser Weg bringt dir eine Diagnose. Die Umsetzung ist danach ein eigenes Thema.
Weg 2: Toolgestützte Analyse
Der nächste Schritt ist Automatisierung. Ein Tool für Marktpreis- und Margenanalyse nimmt deinem Team wiederkehrende Arbeit ab: Wettbewerbsbeobachtung, Margenberechnung nach Kosten, Erkennung von Abweichungen und laufendes Monitoring.
Der Mensch entscheidet weiterhin; das System sammelt, strukturiert und zeigt die Daten so, dass Entscheidungen schneller möglich werden.
Das funktioniert gut, wenn du bereits weißt, wonach du suchst und vor allem skalieren möchtest. Schwieriger wird es, wenn das Problem selbst noch unklar ist. Ein Tool ohne Strategie löst kein Pricing-Problem; im schlechtesten Fall automatisiert es nur die falsche Logik.
Weg 3: Externe Diagnose mit einem Experten
Der schnellste Weg ist ein Blick von außen. Ein erfahrener Pricing-Experte erkennt Muster, die intern leicht übersehen werden, weil das Team jeden Tag mitten im operativen Geschäft steckt.
Manchmal zeigt sich in 30 Minuten, dass das Problem gar nicht der einzelne Preis ist, sondern die Rolle der Vertriebskanäle. Oder dass nicht der Wettbewerb die Marge zerstört, sondern eine alte Kostenannahme. Oder dass ein Automatisierungstool korrekt arbeitet, aber nach der falschen Zielsetzung.
Dieser Weg ist besonders sinnvoll, wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst. Er ist auch dann sinnvoll, wenn du bereits eine Vermutung hast, sie aber prüfen möchtest, bevor du Budget in ein Tool, eine neue Stelle oder größere Prozessänderungen investierst.
Genau dafür gibt es Pricing Doctor.
Pricing Doctor Session reservieren
Kostenlose 30-minütige Diagnose deines Preisproblems.
Fülle das Formular aus; ein Dealavo-Berater meldet sich innerhalb von 30 Minuten bei dir, prüft die Passung und vereinbart einen Termin mit einem Pricing-Experten.
Pricing Doctor: kostenlose Diagnose in 30 Minuten
Pricing Doctor ist ein 30-minütiges 1:1-Format mit einem Pricing-Experten von Dealavo. In der Session geht es komplett um deinen Shop und dein konkretes Problem.
Keine Demo.
Keine allgemeine Pricing-Schulung.
Sondern eine klare Diagnose: Wo steht dein Pricing gerade, welche Muster fallen auf und welche nächsten Schritte sind sinnvoll?
Wie es abläuft — 3 Schritte
- Anmeldung - Sie füllen ein kurzes Formular mit Details zu Ihrem Shop und einer Beschreibung des Problems aus. Innerhalb von 30 Minuten ruft Sie ein Dealavo-Berater an, um die Passung zu bestätigen und einen Session-Termin festzulegen.
- Online-Session — 30 Minuten. Der Experte bereitet sich individuell auf Ihren Fall vor, basierend auf der Anmeldung und den Notizen des Beraters. Er zeigt keine Folien. Er fragt, hört zu, diagnostiziert.
- Nach der Session. Sie erhalten per E-Mail eine schriftliche Zusammenfassung mit den Empfehlungen des Experten — was zu ändern ist, womit Sie beginnen sollten, worauf Sie achten müssen. Das ist eine Zusammenfassung der Diagnose, kein vollständiger Bericht und kein Implementierungsplan.
Was Sie nach der Session erhalten
Schriftliche Zusammenfassung mit den Empfehlungen des Experten. Dokument: 3–5 Schritte zur Umsetzung in Ihrem Shop, abgestimmt auf das, was der Experte gehört hat.
Pricing Doctor vs. Webinar vs. Demo — Vergleich
| Pricing Doctor | Dealavo Webinar | Tool-Demo | |
| Ziel | Diagnose Ihres Problems | Allgemeine Bildung | Vorführung der Tool-Funktionen |
| Format | 1-on-1, 30 Min | Min1-zu-Vielen, ~60 Min | 1-on-1 oder Gruppe, 30–45 Min |
| Wer spricht | Pricing-Experte | Referent + Q&A | Produktberater |
| Was Sie bekommen | Schriftliches Rezept, 3–5 Schritte | Aufzeichnung + Folien | Angebot + Implementierungsplan |
| Preis | Kostenlos (Wert 150 ) | Kostenlos | Kostenlos |
Für wen ist Pricing Doctor gedacht?
Ja, wenn:
- Sie einen E-Commerce mit 500+ SKU betreiben.
- Die Marge trotz wachsender Umsätze sinkt und Sie nicht wissen, warum.
- Sie Preise manuell oder mit einer einzigen Regel für den gesamten Katalog steuern.
- Sie eine konkrete Frage zur Preisstrategie Ihres Shops haben.
Nein, wenn:
- Sie allgemeines Wissen über Pricing suchen (dafür gibt es Dealavo-Webinare).
- Sie eine Tool-Demo sehen möchten (anderer Kontakt — Link am Ende).
- Sie eine vollständige Implementierung in 30 Minuten erwarten.
- Sie noch keinen Shop und keine PrNach der Session.Nach der Session.odukte zur Analyse haben.
FAQ: Häufige Fragen:
Wie finde ich heraus, ob mein E-Commerce-Shop ein Preisproblem hat?
Die schnellsten Warnsignale sind meist ziemlich eindeutig: Deine Marge sinkt, obwohl der Umsatz wächst. Du weißt nicht genau, welcher Vertriebskanal nach allen Kosten wirklich profitabel ist. Oder du steuerst mehr als 500 SKU mit einer einzigen Preisregel, die für den ganzen Katalog gelten soll.
Wenn zwei dieser drei Punkte auf deinen Shop zutreffen, hast du sehr wahrscheinlich ein Pricing-Problem. Vielleicht noch kein Problem, das in jedem Report sofort sichtbar ist; aber eines, das sich mit jedem weiteren Monat stärker in deine Marge frisst.
Die vollständige Checkliste mit sieben Warnsignalen findest du weiter oben im Artikel.
Was ist eine Preisdiagnose?
Eine Preisdiagnose ist ein strukturierter Blick auf die Preislogik deines Online-Shops. Es geht nicht darum, spontan ein paar Preise anzupassen oder pauschal zu sagen: „Du musst günstiger werden.“ Die eigentliche Frage lautet: Wo verliert dein Shop Marge, obwohl Umsatz entsteht?
Dafür werden mehrere Punkte geprüft: die tatsächliche Marge pro SKU und pro Kanal, und zwar nach allen Kosten; die Rollen deiner Produkte, also zum Beispiel Traffic-Builder, Margenprodukte oder Long-Tail-Artikel; mögliche Kanalkannibalisierung zwischen eigenem Shop und Marktplätzen; außerdem Kostenannahmen, die vielleicht einmal gestimmt haben, heute aber nicht mehr sauber sind.
Eine Diagnose ist noch keine Umsetzung. Sie benennt das Problem, sortiert die Ursachen und zeigt dir konkrete nächste Schritte; danach weißt du, wo du ansetzen musst.
Wie kann ich die Marge im Online-Shop erhöhen, ohne einfach die Preise zu senken?
Viele Shops denken beim Thema Pricing zuerst an niedrigere Preise. Genau das ist aber oft der falsche Reflex. Wenn die Marge unter Druck steht, brauchst du nicht automatisch billigere Preise; du brauchst bessere Entscheidungen.
Drei Hebel wirken besonders schnell:
- Berechne die tatsächliche Marge pro Vertriebskanal nach allen Kosten. Dazu gehören Provisionen, Werbung, Fulfillment, Retouren und Sondergebühren. Produkte, die nach diesen Kosten ins Minus rutschen, gehören nicht blind weiter in die Skalierung.
- Teile dein Sortiment nach Produktrollen auf. Ein KVI oder Traffic-Builder darf anders kalkuliert werden als ein margenstarkes Produkt oder ein Long-Tail-Artikel. Eine einzige Preisregel für alle Produkte ist bequem; in einem größeren Sortiment ist sie aber fast immer zu grob.
- Lenke dein Werbebudget stärker auf Produkte, die Ergebnis bringen. Viele Shops bewerben vor allem Umsatzbringer, obwohl genau diese Artikel nicht zwingend die Marge tragen. Wenn dein Budget stärker auf margenrelevante Produkte einzahlt, verändert sich nicht nur der Umsatz, sondern auch die Qualität des Umsatzes.
Diese Hebel können innerhalb von 30 bis 60 Tagen Wirkung zeigen. Nicht, weil du panisch Preise senkst, sondern weil du erkennst, welche Preise, Produkte und Kanäle wirklich für dein Ergebnis arbeiten.
Reichen 30 Minuten, um ein Preisproblem zu diagnostizieren?
Für die Diagnose: ja. Für die vollständige Umsetzung: nein.
In 30 Minuten lässt sich oft sehr klar erkennen, welches Muster hinter dem Problem steckt. Manchmal ist es gar nicht der einzelne Produktpreis, sondern eine falsche Kanalrolle. Manchmal sind die Kostenannahmen veraltet. Manchmal kämpft ein Algorithmus an der falschen Stelle um den niedrigsten Preis.
Der Experte benennt das Kernproblem, gibt dir 3 bis 5 konkrete nächste Schritte und ordnet ein, was du intern lösen kannst und wo Tools, Daten oder zusätzliche Kapazitäten sinnvoll wären. Die Umsetzung ist danach ein eigenes Thema; du kannst sie mit Dealavo, mit einem anderen Anbieter oder mit deinem eigenen Team angehen.
Wodurch unterscheidet sich Pricing Doctor von Dealavo-Webinaren?
Ein Webinar vermittelt Wissen für viele. Pricing Doctor schaut auf deinen konkreten Shop.
Bei einem Webinar geht es um allgemeine Pricing-Themen, typische Fehler und Best Practices. Das kann hilfreich sein, bleibt aber zwangsläufig breit. Pricing Doctor ist dagegen eine 30-minütige 1:1-Diagnose. Der Experte kennt deine Anmeldung vor der Session, stellt gezielte Fragen und arbeitet mit deinem Fall, nicht mit einem Standard-Slide-Deck.
Du bekommst also keine Präsentation für ein allgemeines Publikum, sondern eine Einschätzung zu deinem Shop; mit klaren Hinweisen, wo du zuerst hinschauen solltest.
Wie viel kostet eine Pricing-Doctor-Session?
Die Session ist im Rahmen des Pricing-Doctor-Programms kostenlos.
Der Marktwert einer vergleichbaren Pricing-Beratung liegt bei etwa 500 zł beziehungsweise £500 pro Stunde Expertenarbeit. Im Pricing-Doctor-Programm übernimmt Dealavo diese Kosten; für dich bleibt die 30-minütige Diagnose kostenlos.
Wer führt die Pricing-Doctor-Sessions?
Die Sessions werden von Pricing-Experten von Dealavo durchgeführt. Je nach Fall werden unterschiedliche Schwerpunkte abgedeckt: polnischer Markt und Allegro, internationaler Multichannel mit Amazon, eBay oder UK-Marktplätzen, DACH-Markt, FMCG oder andere E-Commerce-Segmente.
Nach deiner Anmeldung schaut ein Dealavo-Berater auf deinen Fall und stimmt ab, welcher Experte am besten passt. So sitzt du nicht in einer generischen Beratung, sondern sprichst mit jemandem, der zu deinem Markt, deinen Kanälen und deinem Problem passt.
Starte mit der Diagnose, nicht mit der nächsten Preissenkung
30 Minuten nur für deinen Shop. Keine Verkaufspräsentation, keine allgemeine Theorie, sondern eine konkrete Einschätzung deines Pricing-Problems; nach der Session bekommst du eine schriftliche Zusammenfassung mit den wichtigsten Empfehlungen.
Wenn du zuerst das Tool sehen möchtest, das der Experte in der Session nutzen kann, kannst du dir eine kostenlose Demo von Dealavo Smart Prices ansehen.