Fehler, die Sie bei Google Shopping Ads vermeiden sollten

Die meisten Händler, die ihre Produkte online vertreiben, werden wohl von Google Shopping Ads gehört haben. Dadurch versprechen sich die meisten von ihnen eine erhebliche Steigerung der Umsätze, aber häufig tauchen schnell die ersten Probleme auf: das Budget wird regelrecht aufgefressen, die Klicks sind da, aber eines bleibt aus: die Verkäufe. Woran kann es also liegen, dass ein Produkt zwar angeschaut, aber nicht gekauft wird?

Google Shopping Ads – Was ist das?

Google Shopping-Ads ermöglichen es Händlern, ihre Produkte auf der Suchergebnisseite der Google-Suche anzuzeigen und somit zu bewerben. Diese Anzeigen erscheinen, wenn Nutzer eine Suche mit bestimmten Schlüsselwörtern durchführen, die mit dem jeweils beworbenen Produkt in Zusammenhang stehen. Wenn Sie zum Beispiel Handyhüllen verkaufen, so kann Ihre Anzeige ganz oben in der Suche erscheinen, sobald jemand in der Suchleiste nach „Handyhülle Iphone 8″ sucht.

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Diese Anzeigen enthalten verschiedene Informationen, wie etwa den Preis, ein Produktbild, die Marke, Bewertungen und auch die eventuellen Versandkosten oder Rabattaktionen. Genau dadurch unterscheiden sie sich auch von den herkömmlichen Google Ads, die solche Informationen nicht beinhalten.

Um Google Shopping-Ads zu erstellen, muss man zunächst ein Shopping-Feed erstellen. Danach kann Google automatisch Anzeigen schalten, indem es die jeweiligen Produkte unter relevanten Suchanfragen anzeigt. Wie genau Google Shopping-Ads aufgebaut sind, können Sie in unserem Blogartikel oder Ebook nachlesen.

Die Vorteile von Google Shopping Ads

Die Suchmaschine von Google generiert täglich über 3,5 Milliarden Suchanfragen, was darauf schließen lässt, dass die Sichtbarkeit von Produkten, die durch Google Shopping-Ads beworben werden, riesig ist. Zudem ist bewiesen, dass die Klickbarkeit von Shopping-Ads viel höher ist, als die der normalen Google-Ads. Das liegt vor allem daran, dass die Anzeigen bei Google Shopping mit tatsächlichen Fotos des Produkts ausgestattet sind und somit viel mehr hervorstechen. Zudem werden die Anzeigen ganz oben ausgespielt, was noch mehr Sichtbarkeit garantiert.

In den meisten Fällen wird bei solchen Anzeigen mit dem CPC gearbeitet, die Bezahlung erfolgt also per Klick. Durch die vielen Informationen, die potentielle Kunden noch vor dem Besuch des beworbenen Shops erhalten, ist die Chance höher, dass sich der jeweilige Klick lohnt und das Produkt tatsächlich im Warenkorb landet. Dies ist ein weiterer Vorteil, der den eigenen Umsatz erheblich beeinflussen kann.

Google strahlt die Anzeigen jedoch nicht nur im Shopping-Feed aus, denn sie werden ebenfalls bei der Google Bildersuche, Partner-Websites und bei mit Google verbundenen Anbietern ausgestrahlt, wie etwa Gmail und YouTube.

Ein großer Vorteil ist zudem, dass die Anzeigen nur dann geschalten werden, wenn sie für den potentiellen Kunden auch wirklich relevant sind. Dadurch wird das Budget bestmöglich eingesetzt und es werden diejenigen erreicht, die tatsächlich Interesse an dem Produkt aufweisen.

Auch, wenn Google Shopping-Ads einfach in der handhabung sind und viele Vorteile bieten, beschweren sich einige Verkäufer oft über ausbleibende Verkäufe. Nachdem der eigene Shop eingerichtet ist und die ersten Klicks eintreffen, kann der Mangel an Verkäufen jedoch sehr frustrierend sein. Was tut man also, wenn alles zu funktionieren scheint, aber Gewinne noch lange nicht in Sicht sind?

Viele Klicks, aber kaum Verkäufe – Daran kann es liegen

Häufig beschweren sich Verkäufer darüber, dass ihr Budget täglich aufgebraucht wird, sie aber kaum neue Verkäufe generieren. Wenn die Anzeigen geklickt werden und somit für potentielle Käufer relevant sind, weshalb steigen die Umsätze infolgedessen nicht?

Ein Fehler, den man vermeiden sollte, ist das Bewerben von Produkten, die nahezu ausverkauft, oder gar nicht erst erhältlich sind. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Produkte in verschiedenen Größen angeboten werden. Wer sich beispielsweise auf Bademode in L-XL spezialisiert und nur wenige kleinere Größen im Angebot hat, sollte dies auch so in der Anzeige kommunizieren. Ansonsten kann es sein, dass Kunden auf die Anzeige klicken, ihre Größe aber nicht finden können. Dann beginnen sie selbstverständlich, nach Alternativen zu suchen.

Des weiteren können Bilder ein weiterer Grund für fehlende Verkäufe sein. Da sich Google Shopping-Ads vor allem durch die vorhandenen Fotos auszeichnen, sollte dabei dringend darauf geachtet werden, dass diese das beworbene Produkt möglichst gut abbilden. Das erste Bild sollte deshalb nicht von den restlichen abweichen, denn Kunden schauen sich nach dem Klick auch andere Bilder an. Wenn das Produkt dann von dem Anzeigebild abweicht, entscheiden sich Verbraucher häufig doch gegen den Kauf.

Der wohl größte Fehler liegt jedoch im Preis. Verbraucher möchten zu möglichst fairen Preisen einkaufen, weshalb sie oft dazu bereit sind, Preise zu vergleichen. Schneidet Ihr Produkt dabei deutlich schlechter als die Konkurrenzprodukte ab, so verlieren Sie den Kunden schnell. Bevor Sie Ihre Produkte also bewerben, sollten Sie erst einmal in eine Software investieren, die einen schnellen und aussagekräftigen Preisvergleich ermöglicht. Erst, wenn Sie die Preise der Konkurrenz analysiert haben, sollten Sie die Bewerbung Ihrer eigenen Produkte einleiten.

Preisüberwachung bei Google Shopping-Ads

Die Preisoptimierung ist bei Google Shopping-Ads einer der wichtigsten Faktoren, der erhebliche Auswirkungen auf die Verkaufszahlen hat. Preise sind flexibel, es gibt verschiedene Einflussfaktoren, die die Preise auf dem Markt beeinflussen können, wie etwa die Saison oder die Warenverfügbarkeit. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und keine Verkäufe an die Konkurrenz zu verlieren, sollten Verkäufer kontinuierlich Produktpreise überwachen und ihre eigene Preisgestaltung optimieren.

Preise ändern sich viel zu häufig, sodass sich ihre Überwachung als äußerst zeitaufwendig entpuppt. Dabei können minimale Preisschwankungen extremen Einfluss auf die Verkaufszahlen haben. In einer nahezu völlig digitalisierten Zeit, werden deshalb neue Lösungsansätze fällig – ein besonders erfolgreiches Tool wird von Dealavo angeboten.

Preismonitoring – Manuell oder Automatisiert?

Da die Anzahl an Produkten auf dem Markt riesig ist, ist ein manueller Preisabgleich gar nicht mehr wirklich möglich. Preise variieren oft sogar im Stundentakt, sodass man sie ohne eine spezielle Software nicht effizient kontrollieren kann. Eine Lösung dafür bietet das Dealavo Preismonitoring Tool, mit welchem durch automatisierte Prozesse Daten über Verkaufspreise in kurzer Zeit verfügbar gemacht werden. Dank einem solchen Werkzeug kann ein Verkäufer immer einen Überblick über die aktuellen Preise eines Produkts bewahren und ermitteln, ob sein eigener Preis wettbewerbsfähig ist.

Falls jedoch änderungen am Preis vorgenommen werden müssen, eignet sich dazu das eingebaute Repricing-Tool von Dealavo, dank dem Händler ihre Preise dynamisch an Marktveränderungen anpassen können. So hat man nicht nur seine eigenen, sowie die Preise der Konkurrenz im Blick, sondern kann dabei direkt eingreifen, wenn Veränderungen vorgenommen werden müssen.

Wer nun seine Preise optimiert, kann bei Google Shopping-Ads größere Umsätze generieren und verliert keine Verkäufe an die etwas günstigere Konkurrenz. Zudem kann man durch Preisüberwachung abschätzen, welche Produkte es sich im Moment zu bewerben lohnt.

Quelle: Dealavo

Fazit

Google Shopping-Ads können für die meisten Verkäufer sehr lukrativ sein, wenn die richtigen Voraussetzungen gegeben sind. Dabei ist vor allem der Produktpreis wichtig, der Kunden anziehen, aber auch abschrecken kann. Durch die Einführung eines Preismonitoring-Tools in ihrem Unternehmen können Sie in Echtzeit verfolgen, wie sich die Preise für ähnliche Produkte gerade entwickeln. Zudem können Sie dynamisch eingreifen und Ihre Preise optimieren, um so Ihre Verkaufszahlen zu steigern und keine Verkäufe mehr an die Konkurrenz zu verlieren. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie Ihre Preise durch Preisüberwachung optimieren können, kontaktieren Sie gerne das Team von Dealavo.